Hochsensibilität

 

Ein Großteil der Symptomatik die bei Hochsensibilität auftritt, ist meiner Erfahrung nach der Ausdruck davon, dass eine andere Ebene in ihren Auswirkungen bewusster wahrgenommen wird als die, die im Umgang der heuten Gesellschaft als Norm gelebt wird.
Es ist die Ebene der feineren Substanz des Menschen, die den Körper umgibt und durchdringt und durch die alle Objekte des Seins miteinander verbunden sind.


Diese Substanz nehmen hochsensible Persönlichkeiten stärker als nicht hochsensible Persönlichkeiten wahr.
Das ist eine Fähigkeit, die sich als unschätzbarer Wert erweisen kann, wenn verstanden und bewusster erlebt wird, was eigentlich genau wahrgenommen wird und wie damit adäquat umgegangen werden kann.


So kann z.B. in einem Gespräch in der feineren Substanz des Menschen etwas vom Gesprächspartner, der Emotion oder der Thematik substanziell hängen bleiben. Hochsensible Persönlichkeiten spüren oft unbewusst, dass etwas in die feineren Schichten geraten ist, was dort nicht hingehört. Dadurch beschäftigt es sie gedanklich um ein Vielfaches mehr, oft mit einem langen emotionalen Nachhall.
Und zu Recht, denn es ist substanziell etwas an einer Stelle, wo es nicht hingehört.
Dieses wirkt, egal, ob es bewusst wahrgenommen wird oder nicht in unseren Gedanken, Emotionen und Handlungsimpulsen.


Lernen hochsensible Persönlichkeiten diese feinere Substanz, deren Bedingungen und Bedürfnisse bewusster kennen und berücksichtigen, treten die anstrengenden Symptome wie
 

Schwierigkeiten in der Abgrenzung gegenüber anderen,
sehr intensive Sinneswahrnehmungen,
langer emotionaler Nachhall von Erlebnissen,
Unsicherheit in Gruppen,
Selbstzweifel oder Selbstabwertung,
gedanklicher Überaktivität
und das Gefühl von Anderssein sowie der
Drang nach Perfektionismus
 

mehr in den Hintergrund.
Das Leben kann wesentlich freier davon gelebt werden.
 

Ich habe mich auf die Wahrnehmung der feineren Substanz des Menschen seit dem Jahr 2000 spezialisiert und biete hochsensiblen Persönlichkeiten sowohl in den Einzelangeboten (Therapie, Coaching, Feinstoffberatungen), als auch insbesondere in den Seminaren die Möglichkeit, selber vertrauter zu werden mit der Ebene, die sie in der Auswirkung bewusster wahrnehmen als weniger sensible Persönlichkeiten (HSP).

Insbesondere in den Seminaren können hochsensible Persönlichkeiten lernen, mit ihren Fähigkeiten bewusster umzugehen.


Es ist für HSP eine große Erleichterung zu verstehen und bewusst zu erleben, was es substanziell eigentlich ist, was sie wahrnehmen. Und vor allem zu erfahren, wie mit den sehr verschiedenen Qualitäten, die für sie zu erleben sind so umgegangen werden kann, dass ihnen die erweiterte Wahrnehmung im Leben dient, statt Kraft zu kosten.
Die Schlüsselqualifikationen bei HSP, wie ungewöhnliche Ideen um Probleme zu lösen, über den Tellerrand hinaus zu blicken, vernetzte Wahrnehmung und hohe soziale Kompetenz sind geradezu der Ausdruck von dem mehr Verbundensein mit der feinstofflichen Realität.
 

HSP erfassen zwischenmenschliche Prozesse häufig besser als ihre Mitmenschen, wie z.B. Kollegen oder Schulkameraden und sorgen für ein harmonisches Klima.
Das macht sie zwar nicht unbedingt beliebt bei Personen, wie z.B. Mitarbeitern, die genau das, was der Sensitive erkennt, geheim halten wollen, doch für Unternehmen oder Klassenzusammenhänge, die ein Miteinander schätzen und Gerechtigkeit im Sozialverband sind HSP sehr unterstützend.
 

HSP haben meiner Erfahrung nach in den Seminaren häufig den Vorteil, direkter in die Umsetzung des dort Erlebten und Erfahrenen einzusteigen.
 

Weitere sehr interessante und gut strukturierte Aspekte zum Thema Hochsensibilität finden Sie unter www.feinimsein.de von der Kollegin Hana Hahne mit der ich zusammen arbeite.

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