FALLBEISPIEL EINSAMKEIT

In diesen Tagen zwischen den Jahren wird für manche Menschen das Thema Einsamkeit noch stärker bewusst als zu anderen Zeiten.
Vielen ist die Empfindung Einsamkeit jedoch auch sonst ein treuer Begleiter, auch bei Menschen, die sicher und stabil eingebunden sind in eine Gemeinschaft und es äußerlich keine Gründe für die Empfindung Einsamkeit gibt. Es handelt sich um eine innere Einsamkeit, deren Gründe woanders liegen, als es den meisten bewusst ist.
Vor zwei Monaten kam eine Person in die Feinstoffberatung und -behandlung, die sowohl privat als auch beruflich sozial gut eingebunden und erfolgreich ist und mit vielen Menschen zu tun hat.
Sie war, wie sie berichtete, sehr konfrontiert mit den Empfindungen von Einsamkeit und  Verlassenwerden sowie von Trauer in verschiedenen Situationen. Ein Bereich reagierte in ihr laut ihren Beschreibungen zusätzlich mit dem Gefühl von Bestürzung, wenn sie kritisiert wurde oder andere gelobt wurden.

 

Insgesamt sei ein starkes Gefühl der Einsamkeit und Fremdheit zu den Menschen und dem Leben erlebbar, so ähnlich, als sei sie hier falsch, ganz anders, ganz fremd, ohne Anschluss an die Menschen und das Leben.
Die Antwort auf die Frage, seit wann sie dieses Empfindung kenne, kam prompt:
„Schon immer, schon als Kind!“

 

Die Betrachtung der feineren Schichten zeigte mir, dass bei dem Sprechen über diese Empfindungen ein Bereich spürbar und sichtbar wurde, der sich schon sehr früh, wenige Tage nach der Geburt abgetrennt hatte.
Solche abgetrennten Bereiche fühlen sich sehr häufig ungeliebt, nicht anerkannt und einsam an, da sie tatsächlich substanziell abgetrennt und einsam sind.

 

Nachdem in einem feinstofflichen Ordnungsprozess unterstützt werden konnte, dass sich dieser Bereich ordnete und dem jetzigen Alter der Person anpasste sowie in den feineren Schichten eine Stabilisierung eintrat, schrieb die Person nach einiger Zeit:

 

„Es hat sich was Gewaltiges geändert: Ich fühle mich nicht mehr einsam!!!! Ich bin zwar jetzt objektiv allein, aber – durch Ihre Arbeit!!! –  fühle ich mich seit Jahrzehnten erstmals nicht mehr einsam. Ein ganz neues Lebensgefühl. Das wollte ich Ihnen heute doch noch als wichtigste Neuerung mitteilen.“

 

Auch schon während der aufeinanderfolgenden Feinstoffberatungen & Behandlungen berichtete sie erfreut, dass sich das Gefühl von Einsamkeit auflöse, sie ein neues Lebensgefühl habe, z. B. in Situationen, in denen sie einfach nur durch ihren Stadtteil laufe, beschreibbar mit den Worten: „Ich bin da, alles ist gut“.
Auch das Fremdheitsgefühl zu den Menschen sei verschwunden und es sei, als ob die Menschen in ihrem nahen und auch sehr entfernten Umkreis es merken würden und deren  Verhalten anders sei:
Sie erhalte Anrufe und Einladungen von Bekannten und sogar von alten Freunden in einer Art, die ihr bislang unbekannt sei, als würden sie spüren, dass sie innerlich mehr erreichbar sei.
Zusätzlich habe sie sogar bei der Arbeitsstelle, bei der sie besonders empfindlich reagierte, ganz neue Dinge erlebt und sich nicht kritisiert gefühlt trotz einer Unterrichtshospitation.

 

In der Vergangenheit habe sie dann besonders angespannt unterrichtet. Dieses Mal sei es ein lebendiges Miteinander gewesen, sogar weniger kontrolliert von ihrer Seite als sonst, und sie und die Kinder hätten sich richtig gut und wohl gefühlt.

 

In der Zwischenzeit sei die letzte der Töchter aus dem Haus gezogen, so dass es nun einen Grund gäbe, sich einsam zu fühlen, aber sie berichtete strahlend, dass das Gegenteil der Fall sei.

 

Ein gelungenes Weihnachtsgeschenk für sie und eine sehr schöne Basis in das bald beginnende Jahr 2018.

 

29.12.2017