FALLBEISPIEL:
Kopfschmerzen nonstop

Im Juni meldete sich eine verzweifelte Mutter bei mir in der Praxis, um Ihren neunjährigen Sohn, der seit Pfingsten nonstop Kopfschmerzen haben solle, „wie ein Ring um den Kopf mit Ausstrahlung über die Ohren“ von mir unterstützten zu lassen.
Die Kopfschmerzen hätten angefangen, als er 2015 eingeschult worden sei. Zuvor sei er ein fröhlicher, strahlender, wissbegieriger Junge gewesen, wie eine strahlende Blume, bis nach einigen Wochen Schule all ihre Blätter runter hängen gelassen hätte.
Die Mutter selbst als Wissenschaftlerin und Professorin an einer Kunsthochschule tätig, hatte verschiedene Ärzte aufgesucht und auch laut Kinderneurologe sei körperlich alles in bester Ordnung.
Der Kopfschmerz habe sich in den letzten Monaten so gesteigert, dass er nicht mehr in die Schule könne, hier sei es so langweilig und die Schmerzen treiben ihn bis in Ohnmachtsanfälle. Alle verschriebenen Schmerzmittel seinen komplett wirkungslos geblieben. Eines Tages sei der Junge aus dem Schulbus gesprungen und weggelaufen. Im Zuge der vielen Untersuchungen sei bei ihm eine breitgefächerte Hochbegabung festgestellt worden, die sich nicht nur auf mathematisch, räumliche Bereiche beziehe.
Trotz aller Tests und Unterstützungen sei der Sohn nun von der Schule freigestellt und werde nach den Sommerferien ein Schuljahr überspringen, von der dritten in die fünfte Klasse im Gymnasium.

Wegen der vielen ärztlichen Begleitung führte der Junge über Wochen ein exaktes Schmerztagebuch.
Die Mutter hatte von der Praxis der Gesundheit einen Flyer gefunden und gelesen, dass auch eine alternative Heilmethode in der Psychotherapie angewandt werde, die die feineren Schichten des Menschen und deren Realität mit einbeziehe. Für Ende Juli konnten für den Jungen Termine vergeben werden, allerdings mit einer großen Pause zwischen den sonst fünf recht zeitnah aufeinander folgenden üblichen Terminen. So konnte vor der Sommerpause der Praxis mit dem Jungen nur eine Therapieeinheit stattfinden, die erst nach ca. drei Wochen fortgesetzt wurde.

Hier wurde der Zustand der feineren Schichten notiert und unterstützt, dass sich die entscheidenden Energiepunkte und Zentren wieder entspannten, so dass das in den feineren Schichten vorhandene Selbstordnungsprinzip wieder aktiv werden konnte mit Hinblick auf eine in der Vergangenheit entstandene festgestellte Unordnung. Für das Ordnen dieser Ursache waren vier weitere Termine verabredet.

Sehr wach verfolgte der Junge die feinstoffliche Unterstützung und machte klare Angeben, was er währenddessen spürte, wie z.B. „jetzt drückt oder schmerzt der Kopf, jetzt wird mein linker Arm ganz warm, jetzt drückt es im Bauch, jetzt verteilt sich der Druck, es zieht hier….“.
Die feinstoffliche Unterstützung findet im Liegen statt, ohne dass der physische Körper berührt wird. Meine Hand berührt dabei die feineren Schichten an für den feinstofflichen Ordnungsprozess maßgeblichen Punkten und Zentren.

Nach den drei Wochen ging die Arbeit weiter und der Junge berichtete ruhig, wie auch die Mutter, die bass erstaunt war, dass die Schmerzen weg seien. Es wurde auf die Ferien geschoben, die ja eigentlich für ihn schon lange vor den Sommerferien wegen der Krankschreibung begonnen hatten. Es ist häufig so, dass für die große Steigerung der Lebensqualität, wie vorher für die Beschwerden, die Menschen äußere Umstände suchen, damit der Verstand etwas zu festhalten hat. J

Als die Mutter selbst für sich beeindruckt Termine ausmachte, kam sie später tief bewegt mit den Aufzeichnungen des Schmerztagebuches in die Praxis für Gesundheit.
Erst viel später hatte sie nachgeschaut, ab wann die nahezu stabile Schmerzfreiheit eingesetzt hatte. Es war deutlich sichtbar seit dem Tag der ersten Behandlung ihres Sohnes. Dieser soll inzwischen trotz Schule schmerzfrei sein und freudig, interessiert, viel lebendiger wirken, so ähnlich, wie bevor er damals eingeschult wurde. Es sei eine wahre Freude.

Meine therapeutische Erfahrung seit 2002, aber insbesondere seit 2008 zeigt, dass die Menschen oft Schmerzen, die in den feineren Schichten ihre Ursache haben, als physische Schmerzen erleben und die Ursache verständlicherweise im physischen suchen, mangels Aufklärung über die starke Wechselwirkung der feineren Schichten auf unser emotionales, vitales und körperliches Wohlbefinden.

Wie kann es zu feinstofflichen Schmerzen kommen?
Durch eine in der Vergangenheit entstandene innere Unordnung. Das heißt, dass wie in dem Falle des Jungen eigene Substanz aus den, den Körper umgebenden feineren Schichten, sich abgetrennt hatte und ihm als Energie nicht zur Verfügung stand. Substanz die sich aus den feineren Schichten über längere Zeit abtrennt hat, hat die Eigenschaft, im Bewusstseinszustand der Abtrennung zu verharren. So auch in dem Alter, in dem sich die substanzielle Abtrennung vollzog.
Kommt man nun in Situationen, die einen in einem Maße fordern, die der Bereich nicht ertragen kann, kann das zu Ängsten, Panik, Depressionen, innerer Lähmung, starken Emotionen und vielerlei psychosomatischen Schmerzen führen.
In dem Falle des Jungen zeigte die feinstoffliche Betrachtung, dass sich schon sehr, sehr früh etwas abgetrennt hatte, was – und das trotz seiner Hochbegabung – mit dem System Schule nicht zurecht kommen konnte.

Über die fünf Termine konnte sich dieser eigene Bereich wieder ordnen, in sein System wieder eingliedern und sich dem Alter des Jungen anpassen.
Dieser soll laut seiner Mutter glücklich sein Leben und seine schulischen Aufgaben meistern.

Neben den Kopfschmerzen soll er vorher, eben sehr bewusst unter Tränen geäußert haben: „Ich kann gar nichts recht machen, ich bin immer so traurig, ich kann da nichts mehr machen, das Leben hat keinen Sinn für mich.“

Die Worte scheinen für ein Kind vielleicht dem ein oder anderen unglaubwürdig. Aber ich habe mit diesem Kind gearbeitet. Es äußert sich so bewusst und bekommt neben den vielen spannenden äußeren, physikalischen, mathematischen Dingen, eben auch die feinstoffliche Realität relativ bewusst mit.

Wenn hier Blockaden und Verletzungen fest werden, das können auch fremde Dinge sein, die die feineren Schichten des Menschen belegen, kann sich das enorm auf unsere emotionale, geistige und eben auch physische Gesundheit auswirken.
Es gilt zukünftig, diese Realität mit im Bewusstsein zu haben, wenn physisch alles in bester Ordnung sein soll.

23.9.2018